[www.social-media-museen.de]

Über das Projekt

Projektbeschreibung

Partizipativen Medien ermöglichen es Museum und Nutzern, sich auszutauschen, Inhalte zu kommentieren, zu bewerten oder zu gestalten. Die Plattformen und Werkzeuge im Social Web, auch Web 2.0 genannt, sind vielfältig und bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Kommunikation. Weil das Social Web ein Mitmach-Medium ist, ist es natürlich möglich, in dem praktische Erfahrungen durch Versuch und Irrtum zu sammeln. Allerdings bietet eine strukturierte Herangehensweise Vorteile, vor allem für Institutionen mit knappem Budget (personell und finanziell). Eine solche Herangehensweise wird durch diesen web-basierten Fragenkatalog unterstützt in Form von Leitfragen, die eine Anleitung für die Vorbereitung und Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten von Museen geben.

Anliegen dieses Fragenkatalogs ist es nicht, Social Media und ihre Funktionsweise zu erklären, einen Einstieg in dieses Thema bieten unsere Literatur- und Linktipps, insbesondere der Leitfaden „Social Media für Museen“ von Vogelsang, Minder & Mohr (2011). Vielmehr sollen Museen, die sich bereits mit partizipativen Medien befassen, eine praktische Entscheidungshilfe erhalten bei Fragen, die vor einem Einsatz von Social Media im Museum sinnvollerweise zu klären sind. Deshalb enthält der Fragenkatalog neben subjektiv zu beantwortenden Fragen zur spezifischen Situation im Museum auch Freitextfelder, die für eigene Notizen bestimmt sind. Die automatisch erzeugte Auswertung aus den Antworten auf die Fragen gibt eine grobe Einschätzung der Lage. Sie ist jedoch keine Handlungsanweisung für die weitere Umsetzung, sonder soll als strukturierte Grundlage für die weitere Beratung innerhalb der Institution oder durch externe Experten dienen.

Projektidee und -ziele

Die Idee für die Leitfragen für Social-Media-Aktivitäten von Museen entstand aus verschiedenen Beratungsprojekten zum Einsatz partizipativer Medien in Museen. Mit den Leitfragen soll interessierten Nutzern ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, mit dem sie verschiedene Aspekte des Einsatzes von Social Media im Museum diskutieren können. Dazu werden Fragen aus folgenden Themengebieten einzeln oder in Kombination durchgearbeitet:

Die Fragen werden in der Regel beantwortet mit den Auswahlmöglichkeiten „ja/teilweise/nein“, die die Anzeige weiterer Fragen steuern. Die Freitextfelder werden nicht in die automatische Auswertung einbezogen, sondern dienen eigenen Notizen für die spätere Aufarbeitung. Die automatische Auswertung gibt eine grobe Einschätzung des Standes der Dinge für jedes der oben genannten Themengebiete und insgesamt.

Projektteilnahme als registrierte Nutzer

Die Benutzung der Leitfragen ist ohne und mit Registrierung möglich. Registrierte Nutzer haben folgende Vorteile:

Die Daten, die bei der Registrierung erhoben werden, werden ausschließlich für das Projekt verwendet und keinesfalls weitergegeben. Falls sie für wissenschaftliche Veröffentlichungen verwendet werden, geschieht dies ausschließlich in anonymisierter Form.

Projektinitiatoren

Simon A. Frank M.A. arbeitet als Entwickler und Berater für Webtechnologien und (Web-)Kultur für Kultur- und Bildungseinrichtungen. Website: http://www.Frank-IT-Beratung.de

Dr. Martin Gebhardt ist History Communication Manager bei adidas. Seine Dissertation vergleicht den Web-Auftritt deutscher und englischer Museen. Er berät Museen zu ihrem Internet- und Social Web-Auftritt.

Dr. Werner Schweibenz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Museumsinformationssystem (MusIS) des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg, Universität Konstanz. Zu seinen Aufgaben gehört die Museumsbetreuung im Bereich Dokumentation und Digitale Kataloge im Internet. Außerdem befasst er sich auch mit der Anwendung von Social Media für Museen.


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